Prüfungsrecht

Das Prüfungsrecht ist im Wesentlichen dem Verwaltungsrecht zuzuordnen und findet bei allen Prüfungsleistungen Anwendung. Hierzu zählen neben Prüfungen im Bereich der schulischen Ausbildung auch Prüfungen an Hochschulen, wie beispielsweise Klausuren, Promotionen und Habilitationen sowie Prüfungen im Rahmen der Berufsausbildung, des Beamtenrechts und viele andere. Eine nicht bestandene Prüfung bedeutet nicht zwingend, dass eine Ausbildung oder ein Studium endgültig gescheitert ist. In vielen Fällen lassen sich Fehler bei der Durchführung oder der Bewertung der Prüfung erfolgreich anfechten. Für einen genaueren Überblick über das Rechtsgebiet des Prüfungsrechts können Sie gern unseren Rechtstip "Prüfungsrecht" konsultieren.

Unter einer Prüfungsanfechtung versteht man das rechtliche Vorgehen gegen das Ergebnis einer Prüfung. Hierbei kann es entweder darum gehen, gegen das Nichtbestehen der Prüfung vorzugehen oder aber eine Notenverbesserung zu erreichen. Für weitere Informationen zu dieser Thematik lesen Sie unsere ausführliche Anleitung zur Prüfungsanfechtung

Generell empfiehlt es sich fast in jedem Fall, im Prüfungsrecht frühzeitig einen Rechtsanwalt zu kontaktieren, da in der Regel Anfechtungsfristen zu beachten und die Rechtsmittel nachvollziehbar zu begründen sind. Werden die Fristen nicht eingehalten, können einige Fehler im Prüfungsverfahren nicht mehr erfolgreich angegriffen werden. Auch ein Widerspruch oder eine Klage werden ohne die erforderliche substantiierte und sachliche Begründung in der Regel kaum Aussicht auf Erfolg haben. 

Hierzu beraten wir Sie jederzeit gern kurzfristig, umfassend und bundesweit.